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15.04.2016

18:12 Uhr

Fotokunst

„Es ist zu kompliziert“

VonChristiane Fricke

PremiumDas Sammelgebiet Fotografie hat auf dem deutschen Kunstmarkt eine schwache Konjunktur. Die Ursachen und die daraus sich bietenden Chancen erläutert Christiane Fricke.

Björn Siebert: "The Cost of Living", S/W Inkjetprint auf Baryt, 2015/16. Quelle: Galerie Rolf Hengesbach, Wuppertal/Björn Siebert

Spurensuche durch Reinszenierung

Björn Siebert: "The Cost of Living", S/W Inkjetprint auf Baryt, 2015/16. Quelle: Galerie Rolf Hengesbach, Wuppertal/Björn Siebert

KölnEinen „Rekordpreis“ meldete das Kölner Auktionshaus Lempertz, als es Ende November 2015 die Schwarz-Weiß-Fotografie „Das Bäumchen“ (1929) von Albert Renger-Patzsch (1897–1966) für 136.400 Euro inklusive Aufgeld versteigerte. Dieser Preis reicht zwar noch lange nicht heran an die 3,3 Millionen Euro, die am Auktionsmarkt von 2006/2007 für Großformate von Andreas Gursky bewilligt wurden. Diese Mondpreise konnten sich ohnehin nicht halten. Der Verkauf des in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre hergestellten Abzugs von Renger-Patzsch liefert ein besseres Beispiel für die Art und Weise, wie der deutsche Markt tickt. Denn einerseits sind sechsstellige Zuschläge selten, andererseits handelt es sich bei dem Erwerber...

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