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08.10.2017

08:17 Uhr

Französischer Kunstsammler Marin Karmitz

Mit dem Blick eines Fuchses

VonOlga Grimm-Weissert

PremiumMarin Karmitz gehört in Frankreich zu den Querdenkern, die Politik und Kultur bereichert haben. Sein Geld verdient er als Filmproduzent. Nun stellt er in Kürze einen Teil seiner umfangreichen Kunstsammlung in Paris aus.

Ein Linker, der für Sarkozy arbeitete. Pressefoto Marin Karmitz

Marin Karmitz

Ein Linker, der für Sarkozy arbeitete.

ParisDas Motto seines Lebens lautet: „Fremdling beheimatet“. Deshalb trägt auch die Ausstellung der Sammlung von Marin Karmitz im Pariser Privatmuseum „maison rouge“ die Lebensmaxime des Sammlers im Titel. Der 79-jährige Marin Karmitz ist erfolgreicher Filmemacher, Produzent und Kinobetreiber, ein vollkommen integrierter Immigrant. Er fühlt sich jedoch als „beheimateter Fremdling“, trotz seines französischen Passes und höchster Ehrungen der französischen Republik. Sein existenzielles Problem resultiert aus seiner Geburt in Rumänien im Jahre 1938 in einer vermögenden jüdischen Familie, die 1947 in Frankreich aufgenommen wurde.

Charismatisch und liebenswürdig engagierte sich der (Quer-)Denker und Aktivist ab den 1950er-Jahren politisch. Das hat ihm einen...

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