Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2016

09:41 Uhr

Gursky-Ausstellung „Nicht abstrakt“

Warum Amazon sich erst querstellte

VonSusanne Schreiber

PremiumAndreas Gursky ist weltberühmt. In seiner Ausstellung „Nicht abstrakt“ zeigt er unter anderem Bilder aus einem Amazon-Lager. Dass er dort überhaupt fotografieren durfte, hat er Konzernchef Jeff Bezos zu verdanken.

Die Fotoarbeit „Amazon“ (2016) von Andreas Gursky. Seine Kunst besteht darin, Bilder der Wirklichkeit zu verdichten. Quelle: Kunstsammlung NRW / VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Eindeutig nicht abstrakt

Die Fotoarbeit „Amazon“ (2016) von Andreas Gursky. Seine Kunst besteht darin, Bilder der Wirklichkeit zu verdichten. Quelle: Kunstsammlung NRW / VG Bild-Kunst, Bonn 2016

DüsseldorfDie Kuka AG hatte versucht, Andreas Gursky zu beauftragen, das neue Zentrum für Robotertechnologie zu fotografieren. Doch das hat den Fotografen, der weltweit zu den berühmtesten Künstlern seiner Generation zählt, „nie gereizt, denn aus der robotergetriebenen Autofertigung kann ich nichts Eigenes machen.“

Andreas Gursky (Jahrgang 1955) kennt den Glamour der VIPs, ist mit den Musikern der Toten Hosen befreundet, mit der Fußballlegende Günter Netzer oder mit dem ukrainischen Oligarchen Wiktor Pintschuk. Gursky selbst wird wie ein Star belagert und geknipst bei der Vorbesichtigung seiner Ausstellung „Nicht abstrakt“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Abgeschirmt von den Autogrammjägern unter den Journalisten,...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×