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19.03.2017

07:53 Uhr

Informationsbeschaffung im Internet

Der pseudo-informierte Bürger

VonLaura Waßermann

PremiumNicht verzagen, Google fragen: Viele Nutzer suchen Information im WWW, ohne diese kritisch zu hinterfragen. So haben Populisten leichtes Spiel, vor allem in Sozialen Netzwerken, wie ein neu erschienenes Buch zeigt.

Filterblasen statt Informationsvielfalt. dpa

Unterwegs im Netz

Filterblasen statt Informationsvielfalt.

DüsseldorfWer hat nicht schon mal im Netz nach Symptomen gegoogelt, um mehr über eine Krankheit zu erfahren? Erschlagen von einem Wust an Informationen, die so unüberschaubar und kompliziert sind, surft der Laie schnell auf Seiten, die das Komplizierte leicht und vermeintlich richtig erklären. Ob die Diagnose stimmt, überprüfen die wenigsten. So entsteht „Pseudo-Informiertheit“, schreibt Wolfgang Schweiger, Kommunikationswissenschaftler und Autor des Buchs „Der (des)informierte Bürger im Netz“. Auf knapp 200 Seiten versucht er zu erklären, wie sich Politikverdrossenheit und die Nutzung sozialer Netzwerke bedingen. Seine nicht ganz neue These: Soziale Medien eignen sich nur bedingt, um an substanzielle Informationen zu...

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