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08.04.2016

11:31 Uhr

Kader Attia

Starke Augenöffner

PremiumKader Attia ist in der französischen und afrikanischen Kultur zu Hause. Er schafft packende Bilder für neokoloniale Attitüden.

Der französisch-algerische Künstler Kader Attia, hier vor einer seiner „verletzten“ Holzbüsten. Quelle: Finnish National Gallery/ P. Mykkänen/VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Aufmerksamer Grenzgänger zwischen den Welten

Der französisch-algerische Künstler Kader Attia, hier vor einer seiner „verletzten“ Holzbüsten. Quelle: Finnish National Gallery/ P. Mykkänen/VG Bild-Kunst, Bonn 2016

BerlinKader Attia ist ein Künstler von 45 Jahren, dessen Werke kein Kunstflaneur mehr aus dem Kopf kriegt, der sie je gesehen hat. Der französisch-algerische Künstler verwebt auf geniale Weise Politik, Wissenschaft und Geschichte in seiner Kunst. Jedoch nicht als thesenhafte Trockenkost, sondern als dramatisches Werk, das unter die Haut geht. Zentrale Anliegen sind ihm die Wunden und Verletzungen, die der Kolonialismus verursachte. In allen Medien, Video, Foto, Skulptur und Installation, umkreist er diese Themen.
Wir treffen uns in seinem Atelier im Berliner Szeneviertel Prenzlauer Berg. Sein „Denkraum“ ist vollgestopft mit Katalogen und Büchern, darunter viele deutsche Philosophen in französischen...

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