Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.12.2016

10:05 Uhr

Künstlernachlässe

Plötzlich ist alles nur noch ein Drittel wert

VonChristiane Fricke

PremiumNachlässe sind Reservoire von Wissen über den Künstler. Wollen sie existieren, sind sie auf den Zugang zum Kunstmarkt angewiesen. Museen tun sich damit jedoch schwer – weil sie den Gegenstand ihres Interesses verklären.

Atelier in der Fondation Hartung-Bergman im südfranzösischen Antibes. Fondation Hartung-Bergman

Schauplatz der malerischen Produktion

Atelier in der Fondation Hartung-Bergman im südfranzösischen Antibes.

Berlin„Wer als Künstler nicht auf dem Markt präsent ist, existiert nicht. Der Markt ist Teil ihres Jobs.“ Der belgische Kunsthistoriker Joost Declercq wusste, wovon er sprach, als er im September 2016 in Berlin seine Erfahrungen mit dem Management von Künstlernachlässen zusammenfasste. Zehn Jahre arbeitete er für die südfranzösische „Fondation Hans Hartung et Anna-Eva Bergman“, bevor er 2005 die Leitung des Museums Dhondt-Dhaenens in der Nähe von Gent übernahm.

Dabei hatte es Declercq im Fall Hartung mit komfortablen Bedingungen zu tun. Der Künstler, der nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die sechziger Jahre zu den Stars der europäischen abstrakten...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×