Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.07.2017

14:15 Uhr

Gehypter US-Künstler Christopher Wool

Wie manipulierte Tuschflecken

VonChristian Herchenröder

PremiumDer Amerikaner Christopher Wool zählt zu den teuersten Künstlern der Gegenwart. Bekannt wurde er mit seinen „Word Paintings“. Die Berliner Galerie Hetzler überrascht mit neuen Bildern aus den vergangenen vier Jahren.

Eine Mischtechnik von 2016 auf Papier. T.Nighswander/IMAGING4ART; Galerie Max Hetzler

Christopher Wool „Untitled“

Eine Mischtechnik von 2016 auf Papier.

BerlinEr ist einer der am höchsten bewerteten Künstler der Gegenwart. Christopher Wool (*1955), von dem die Berliner Galerie Max Hetzler 14 Werke und Werkgruppen aus den letzten vier Jahren zeigt, ist im November 2013 in einer New Yorker Christie’s-Auktion schlagartig in den Marktolymp aufgerückt. Damals erzielte das Großformat „Blue Fool“, ein in blauem Email auf weißen Aluminiumträger gemaltes Buchstabenbild, 5 Millionen Dollar. Danach explodierten die Preise in einer Weise, die man nur als spekulativ bezeichnen kann.

Der Markthype wurde gefördert durch die Retrospektive im Guggenheim Museum (2014) und eine kleine, mächtige Gruppe von Marktplayern, zu denen der Megagalerist Larry...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×