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13.08.2017

15:10 Uhr

Halbjahresbilanz Versteigerungen in Wien

Unsteter Zahlenfluss

VonOlga Kronsteiner

PremiumKunstmarktökonomen bekommen nicht sämtliche Absatzzahlen von den Auktionshäusern. Das zwingt sie zu Hochrechnungen und führt zu fragwürdigen Rankings. Ein Halbjahresrückblick auf die Umsätze in Wien.

Das Bild von 1911/14 sicherte sich im Kinsky ein deutscher Sammler für den Weltrekordpreis von 604.800 Euro. im Kinsky

Koloman Moser „Schwertlilien“

Das Bild von 1911/14 sicherte sich im Kinsky ein deutscher Sammler für den Weltrekordpreis von 604.800 Euro.

WienSo verführerisch die von Kunstmarktökonomen übersichtlich in Tabellen und Diagrammen verpackten Zahlen auch wirken, sie dürfen nicht mit Tatsachen verwechselt werden. Denn der Markt ist weit weniger transparent, als solche Studien glauben machen. Sieht man von den angelsächsischen Giganten der Auktionsbranche ab, die ihre Umsatzzahlen zu vermarkten wissen, gibt sich der Rest des Handels überaus zugeknöpft.

Autoren von Studien müssen ihre Daten folglich aus anderen Quellen generieren, etwa über offizielle nationale Statistiken oder über Umfragen. Ergänzend behelfen sie sich mit Hochrechnungen. Exemplarisch dafür stehen sowohl der „Tefaf Art Market Report“ (2017 von Rachel Pownall) als auch der...

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