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23.04.2017

13:27 Uhr

Neue Bücher über Staatsgehalt

Begründungsloses Dingseinkommen

VonNorbert Häring

PremiumVom kiffenden Philosophiestudenten bis zum Dax-Manager: Die Utopie, jedem Bürger ein staatliches Gehalt zu garantieren, hat viele Anhänger. Doch zwei neue Bücher zeigen, wie unausgegoren die Idee ist.

Ein Grundeinkommen soll Menschen mehr Zeit für sich ermöglichen. picture alliance / Westend61

Platz für Müßiggang

Ein Grundeinkommen soll Menschen mehr Zeit für sich ermöglichen.

FrankfurtWenn eine politische Idee aus allen Ecken der Gesellschaft unterstützt wird, kann das zwei Gründe haben: Entweder, ihre Zeit ist einfach gekommen, und vom Gras rauchenden Philosophiestudenten in der WG-Küche bis zum Topmanager kann sich ihr niemand mehr entziehen. Oder sie ist so verwaschen und unklar, dass jeder auf dem Bummelzug der visionären Utopisten mitfahren kann, ohne sich – mangels letztendlicher Umsetzung – den komplizierten Details stellen zu müssen. In welche Rubrik das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) fällt, ist noch nicht ausgemacht. Seit einiger Zeit jedenfalls fordern selbst Managementgrößen wie Telekom-Chef Tim Höttges oder Tesla-Gründer Elon Musk eine garantierte Geldleistung...

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