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17.03.2017

08:06 Uhr

Streit um Kunstpreise

Teure Pseudosammlung

VonSabine Spindler

PremiumGlimpflich weggekommen ist ein Kunstberater, der in München wegen Betrugs vor Gericht stand. Jetzt wurde das vom Sammler Hans Bäumler angestrengte Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

Im Verfahren wegen Betrugs an einem Sammler spielt der mögliche hohe Verkaufswert eine entscheidende Rolle. dpa

Mildes Urteil

Im Verfahren wegen Betrugs an einem Sammler spielt der mögliche hohe Verkaufswert eine entscheidende Rolle.

MünchenEin millionenschwerer Kunstsammler und ein gewiefter Kunstvermittler sind selten ein Duo für die Ewigkeit. Im Sommer 2016 zeigte der ehemalige Ingolstädter Textilfabrikant Hans Bäumler in München seinen schillernden Berater Patrick H. wegen Betrugs an. Er ist überzeugt, dass die zwölf postimpressionistischen Gemälde und das „Porträt Toni Kirchhoff“ von Alexej von Jawlensky im Jahr 2011 nur eine Million Euro wert waren. Bezahlt hat er 4,2 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Provision für Patrick H.

Das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 500.000 Euro eingestellt. H. bleibt straffrei. Das Gericht orientierte sich am maximalen Wiederbeschaffungswert. Der könne,...

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