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03.06.2016

09:22 Uhr

Kulturgutschutz

Mit Haken und Ösen

VonSusanne Schreiber

PremiumDie geplante Gesetzesnovelle sieht Kulturgut erster und zweiter Klasse vor. Das macht ein Leserbrief aus dem Staatsministerium für Kultur und Medien deutlich.

Apostel Petrus als Märtyrer: Das Glasbild von 1260/70 zählt schon lange zu den national wertvollen Kulturgütern von NRW und steht auf der entsprechenden Liste. Quelle: LWL-Museum für Kunst u. Kultur (Westfäl. Landesmuseum), Münster

Das Glasfenster mit dem Apostel Petrus ist als national wertvolles Kulturgut gelistet.

Apostel Petrus als Märtyrer: Das Glasbild von 1260/70 zählt schon lange zu den national wertvollen Kulturgütern von NRW und steht auf der entsprechenden Liste. Quelle: LWL-Museum für Kunst u. Kultur (Westfäl. Landesmuseum), Münster

DüsseldorfZum Artikel „Lasten für die Länder“ vom 20. Mai 2016 erhielt das Handelsblatt einen Leserbrief von Sabine Kieselbach, Pressesprecherin der Staatsministerin für Kultur und Medien. Zentrale Passagen aus dem Einspruch des Ministeriums, das die Novelle des Kulturgutschutzgesetzes (KGSG) erarbeitet hat, geben wir kursiv wieder.

Die Bestände in den öffentlichen Museen fallen allerdings nicht automatisch in die Kategorie „national wertvolles Kulturgut“. Dafür ist nach wie vor die Eintragung in einem besonderen Verzeichnis nach einem sorgfältigen Prüfverfahren in jedem Einzelfall erforderlich. (Diese Liste enthält etwa 2.700 Eintragungen, nicht mehr!) Das neue Recht gibt damit auch keine Veranlassung für „reihenweise Neueinstellungen von...

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