Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.02.2017

18:03 Uhr

Kunst im Internet

Das schwierige Geschäft mit Online-Auktionen

VonChristiane Fricke

PremiumKunstauktionen im Netz – das war für viele Brancheninsider die Zukunft. Doch die Verheißungen haben sich nicht erfüllt. Das hat zuletzt die Insolvenz von Auctionata gezeigt. Über die Hintergründe und alternative Konzepte.

Im Auctionata-Studio wird Kunst per Livestream vor der Kamera versteigert. Der Bieter ist online dabei. Auctionata Paddle8

Präsentation wie in einer traditionellen Auktion

Im Auctionata-Studio wird Kunst per Livestream vor der Kamera versteigert. Der Bieter ist online dabei.

DüsseldorfVon einer märchenhaften Zukunft für das Onlinegeschäft mit Kunst träumten Brancheninsider, als der Kunsthändler Hans Neuendorf im Mai 1999 mit der Internetplattform Artnet an die Börse ging. Innerhalb weniger Jahre würde das Geschäft mit der Kunst ins Internet abwandern, auch das mit hochwertigen Kunstwerken, glaubte man.

Die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Die Artnet-Aktie, die bei ihrer Emission 46 Euro notierte, schoss kurz darauf hoch auf 66 Euro, um danach die meiste Zeit im einstelligen Bereich zu notieren, zurzeit liegt sie bei 2,70 Euro. Das 2013 mit Aplomb an den Start gegangene Internetauktionshaus Boubaker Fine Antiques...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×