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16.05.2016

14:17 Uhr

Kunstprojekt „The Floating Piers“

Mit Christo übers Wasser gehen

VonNorman Kietzmann, Rüdiger Schmitz-Normann

PremiumMit „The Floating Piers“ lässt Christo, der 1995 den Reichstag verhüllte, in Italien demnächst Menschen über schwimmende Wege zu zwei Inseln pilgern. Es könnte das letzte Projekt des Großmeisters werden.

200 000 Kuben verbinden die Inseln miteinander. PR

Skizze zu „The Floating Piers“

200 000 Kuben verbinden die Inseln miteinander.

Noch ist es ruhig am Lago d’Iseo, dem beschaulichen Nachbarsee des Lago di Garda. Geradezu verschlafen wirkt der 1000-Seelen-Ort Sulzano: zwei kleine Hotels, drei Restaurants, ein Café. Am 18. Juni startet hier Christos neues Projekt „The Floating Piers“. In 16 Tagen wird eine halbe Million Besucher erwartet. Wie soll das funktionieren mit einer schmalen Durchgangsstraße und einem winzigen Bahnhof, wo alle halbe Stunde eine Bummelbahn aus dem nahe gelegenen Brescia hält?

„Die Logistik ist die eigentliche Herausforderung des Projektes“, sagt Christo. Rund 15 Millionen Euro wird das Spektakel kosten. Bereits jetzt ist ein Großteil durch den Verkauf von Kunstwerken abgesichert...

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