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06.07.2015

06:44 Uhr

Kunstsammler Uli Sigg

„Immer wieder neu vom Hund gebissen“

VonJürgen Kremb, Susanne Schreiber

PremiumDer Schweizer hat die größte Sammlung zeitgenössischer Kunst aus China  aufgebaut. 1463 Werke schenkte der Diplomat 2012 dem Museum M+ in Hongkong. Im Interview spricht Uli Sigg über Entdeckungen und Entscheidungen.

Uli Sigg -  10.06.2015,  ueli sigg, kunstsammler, auf seinem schloss mauensee, bei luzern, schweiz

Der Schlossherr in seinem Reich

Da das Museum M+ in Hongkong gerade gebaut wird, hat Uli Sigg viele Werke seiner Sammlung um sich. Rechts eine der jüngeren Erwerbungen „Switzerland – China – Hongkong“ von Yayoi Deki. Links „Clouds“ von Yayoi Kusama.

Quelle: Nik Hunger für Handelsblatt

Das Wasserschloss, das Uli Sigg mit seiner Frau Rita bewohnt, vermittelt Schweizer Noblesse und Geschichte. Seine Kunstsammlung aber ist ganz der widersprüchlichen Gegenwart Chinas gewidmet. Dem Handelsblatt zeigt der Sammler Kunst in allen Etagen, vom Garten bis unter den Dachstuhl. Immer mit der bangen Frage auf den Lippen: „Können Sie noch?“

Herr Sigg, China-Kenner unken derzeit, KP-Chef Xi Jinping wolle die Reform zurückdrehen. Aber gerade eben sind zwei Ausstellungen von Ai Weiwei eröffnet worden. Ist das eine Trendwende in der Kulturpolitik Chinas?
Nein. Nur in der Causa Ai Weiwei. Ai Weiwei war ein rotes Tuch für die Behörden. Als er...

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