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08.10.2017

08:08 Uhr

Millionendefizit bei documenta 14

Kabale in Kassel

VonSusanne Schreiber

PremiumEin Millionendefizit bei der Doppel-documenta von Athen und Kassel sorgt in Hessen für Zerwürfnisse. Der Aufsichtsrat der Weltkunstschau veröffentlicht eine negative Bilanz, die Leitung eine positive.

Nach dem Abbau des documenta-Symbols ist der Rasen wieder herzustellen. Rudolf Wichert für Handelsblatt

Marta Minujin „Parthenon der Bücher“

Nach dem Abbau des documenta-Symbols ist der Rasen wieder herzustellen.

DüsseldorfDeutlicher hätte Christian Geselle (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender der documenta 14, die Leitung der Weltkunstschau nicht bloßstellen können. Der neue Oberbürgermeister von Kassel ließ Mitte September die Presse zu einer Konferenz über die Beinahe-Pleite der d14 einladen, nicht aber Adam Szymczyk, deren künstlerischen Leiter, und die Geschäftsführerin Annette Kulenkampff. Die dürftige Begründung: „Weil es eine Pressekonferenz des Aufsichtsrates ist.“

Der Hintergrund: Mit einem drohenden Liquiditätsdefizit von sieben Millionen Euro fiel die Bilanz der hochpolitischen, inhaltlich umstrittenen Kunstausstellung für den OB auch finanziell negativ aus. Öffentlich geworden war das durch eine undichte Stelle im Aufsichtsrat. Geselle beklagte rückläufige Besucherzahlen und beauftragte...

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