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07.07.2016

16:18 Uhr

Neues Buch zum Reichstagsbrand

Biedermänner und Brandstifter

VonMichael Brackmann

PremiumDer Reichstagsbrand zählt zu den rätselhaftesten Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts. War der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe wirklich der alleinige Brandstifter? Nein, meint der Historiker Benjamin Carter Hett – und belastet frühere Gestapo- und SA-Männer. Die hätten nach dem Krieg die Einzeltäterthese durchgesetzt, um nicht selbst im Gefängnis zu landen.

Ein Fanal der Gewalt. Universal Images Group/Getty Images

Reichstag in Flammen

Ein Fanal der Gewalt.

Schon vier Wochen nach der Machtübernahme legte Adolf Hitler den Hebel um: Mit der Notverordnung vom 28. Februar 1933 setzte er Prinzipien des Rechtsstaats außer Kraft. Sofort wurden 5 000 Regimegegner verhaftet. Die Notverordnung, die das Fundament für die totalitäre NS-Diktatur bildete, ging als „Reichstagsbrandverordnung“ in die Geschichte ein.

Am Vorabend war der Plenarsaal des verwaist wirkenden Berliner Reichstags in Flammen aufgegangen. Der oder die Täter hatten ein Fanal gesetzt: Wenig später schon brannten die Bücher, dann die Synagogen, dann die Welt. Im Mai 1945 schließlich lagen Deutschlands Großstädte in Schutt und Asche.

Heute noch zählt der Großbrand zu den mysteriösesten...

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