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29.07.2017

11:08 Uhr

Ökonomen über Fluchtursachen

Raus aus der Armutsfalle

VonNorbert Häring

PremiumWer Fluchtursachen bekämpfen will, muss die Wirtschaft in armen Ländern stärken. Nur wie? Zwei renommierte Ökonomen geben Antworten. Die Entwicklungshilfe der westlichen Länder halten sie für unbrauchbar bis schädlich.

Mit kluger Industriepolitik können auch die ärmsten Länder wachsen. Getty Images

Gemüsebäuerin in Kenia

Mit kluger Industriepolitik können auch die ärmsten Länder wachsen.

FrankfurtFluchtursachen bekämpfen: Das ist zum Mantra in der deutschen Politik geworden. Dabei versucht man schon seit Jahrzehnten, die Hauptursachen, Armut und Perspektivlosigkeit, in den Heimatländern der Migranten zu beheben. Allerdings mit sehr mäßigem Erfolg. Das hat zu dem unterschwelligem Defätismus geführt, dass Entwicklung in vielen Ländern nicht möglich ist, weil deren Regierungen inkompetent oder korrupt sind oder die Bedingungen für Wachstum fehlen. Das erinnert an den Witz von dem Einheimischen, der dem Fremden antwortet, als dieser ihn nach dem Weg fragt: „Von hier aus kommen Sie da nicht hin, fahren Sie besser woanders los.“

Gegen diesen Entwicklungspessimismus wenden sich...

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