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16.04.2015

20:00 Uhr

Olafur Eliasson im Interview

„Die Schönheit okkupieren“

VonSusanne Schreiber

PremiumOlafur Eliasson ist ein weltweit gefragter Künstler. Er hat Zugang zu Bill Gates, Kofi Annan und Michael Bloomberg. Im Interview spricht er über Politik, Poesie und seine aktuelle Ausstellung in der Langen Foundation.

Der Künstler in seinem Berliner Studio. Steffen Roth für Handelsblatt

Olafur Eliasson

Der Künstler in seinem Berliner Studio.

BerlinDas Gespräch in der ehemaligen Brauerei im Berliner Pfefferberggelände verzögert sich. Noch isst der Künstler mit Filmemacher Wim Wenders zu Mittag. Olafur Eliasson, 48, hat zwei Köche angestellt, die täglich für fast 80 Studiomitarbeiter vegetarisch kochen. Darunter sind Handwerker, Architekten, Archivare, Grafiker und Techniker. Wir dürfen durch die Ateliers schlendern, die sich auf fünf Etagen ausbreiten. Überall Architekturmodelle, mathematisch-sphärische Konstruktionen, dazu Gesteinsbrocken, Glasproben und und Hunderte von Glühlampen. Diese Alchemisten-Atmosphäre passt gut zu einem Künstler, der zwar die Natur in Kunst zu verwandeln versteht, dem es aber letztlich vor allem um gesellschaftliche Fragen geht.

Herr Eliasson, die zeitgenössische Kunst...

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