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12.11.2015

18:15 Uhr

Post War und Contemporary Art

Durchwachsene Ergebnisse in New York

VonBarbara Kutscher

PremiumDer Markttest für zeitgenössische Kunst in New York fällt uneinheitlich aus. Christie’s bekommt die Quittung für einige zu aggressive Taxen, verbucht jedoch ein ausgezeichnetes Ergebnis für die günstiger bewertete Tranche mit Werken von Alexander Calder. Sotheby’s schmaleres Angebot überzeugt mit marktfrischen Werken zu erschwinglichen Schätzpreisen. Phillips’ Griff in die Trickkiste der Garantien bleibt nicht ungestraft.

Während der Versteigerung von Amedeo Modigliani's "Nu couche" am 9. November 2015. Das Gemälde erzielte mit  170,4 Millionen Dollar den zweithöchsten, je gezahlten Auktionspreis. Foto: Peter Foley, dpa dpa

Hochspannung bei Christie's

Während der Versteigerung von Amedeo Modigliani's "Nu couche" am 9. November 2015. Das Gemälde erzielte mit 170,4 Millionen Dollar den zweithöchsten, je gezahlten Auktionspreis. Foto: Peter Foley, dpa

New York„Käufer sind bereit, Geld für die besten, seltenen und besonderen Werke auszugeben“, erklärte der Londoner Kunstberater Patrick Legant im Nachgang zu den Contemporary Art-Auktionen in New York. Der Markt sei selektiv und fokussiert – und stark.

Christie’s holte sich aber mit einigen sehr aggressiven Taxen ein blaues Auge. So verhob es sich an Warhols garantiertem Bild „Four Marilyns“ (1962) auf orangem Grund (unveröffentlichte Erwartung um 40 Millionen Dollar), das erst vor zweieinhalb Jahren bei Philipps als Cover-Lot zu 38,3 Millionen Dollar weitergereicht wurde (Taxe: 35 bis 45 Millionen Dollar). Am 10. November gab es wider Erwarten nur einen...

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