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28.05.2017

09:22 Uhr

Rezension zu „Schrecklich schön und weit und wild“

Warum in die Ferne schweifen?

VonBenedikt Becker

PremiumWarum fliegen wir Tausende Kilometer, um uns dann über das Hotelessen zu beschweren? Anekdotenreich erzählt Matthias Politycki vom Sinn des Reisens. Damit man sich nicht in seinem Buch verliert, hat er Wegmarken gesetzt.

Ein Buch über das Reisen, das kein Reiseführer sein will. Reuters

Buddha-Statue im thailändischen Phuket

Ein Buch über das Reisen, das kein Reiseführer sein will.

DüsseldorfBei einer Reise durch den Oman war es Matthias Politycki schließlich leid. Wie schon so oft zuvor hatte ein Taxifahrer ihm, dem erfahrenen Reisenden, einen weit überhöhten Preis abverlangt – und ihn nicht mal am beabsichtigten Ziel abgesetzt. Politycki sah sich gezwungen zu handeln: Er brachte dem Fahrer etwas Deutsch bei, damit der potenzielle Fahrgäste künftig noch besser überzeugen könne. Mit großer Freude, so schildert Politycki, wiederholte der Taxifahrer die Worte, bis sie fehlerfrei saßen: „Ich bin größter Bescheißer von Oman!“

Anekdoten wie diese gibt es etliche in Polityckis neuem Buch „Schrecklich schön und weit und wild“, so pointiert...

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