Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.05.2017

16:07 Uhr

Schwache Frühjahrssaison

Krisenstimmung auf dem Kunstmarkt

VonChristian Herchenröder

PremiumKulturschutzgesetz und Niedrigzinspolitik bescheren dem deutschen Kunstmarkt eine dürftige Frühjahrssaison. Bei den Galerien ist der Notstand ausgebrochen. Zur Krisenstimmung trägt auch der Geschmackswandel bei.

Das Ölbild von 1918 ist auf 600.000 bis 800.000 Euro taxiert. Heinrich Campendonk/Karl & Faber/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Heinrich Campendonks „Mädchen mit Katze“

Das Ölbild von 1918 ist auf 600.000 bis 800.000 Euro taxiert.

BerlinEs sieht trübe aus. Wenn man von dem Angebot deutscher Frühjahrsauktionen ausgeht, wird es eine magere Saison, in der hochrangige Objekte fehlen, das Angebotsvolumen und die Umsatzerwartungen deutlich geschrumpft sind. Im Augenblick sieht es so aus, als würde der deutsche Kunstmarkt, der laut jüngstem Art-Market-Report von Art Basel und UBS zwei Prozent des Weltmarkts ausmacht, in eine Phase periodischer Insuffizienz gleiten.

Aktuelle Ziffern sind nicht gerade ermutigend. In der Villa Grisebach, die in den Juni-Auktionen des letzten Jahres rund 19 Millionen Euro umsetzte, summiert sich die Gesamtschätzung der kommenden Auktionen auf 16 Millionen. In der mit Toplosen gespickten...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×