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21.05.2016

16:54 Uhr

Silicon-Valley-Kritiker Rushkoff

„Ich halte das für eine Art Faschismus“

VonBritta Weddeling

PremiumBestseller-Autor Douglas Rushkoff ist der bekannteste Medientheoretiker der Gegenwart. Im Gespräch mit dem Handelsblatt verdammt er die Schattenseiten des Silicon Valley, den Wachstumsmythos und künstliche Intelligenz.

„Die Software braucht den Menschen bald nicht mehr.“ Reuters

Demonstranten blockieren Google-Busse

„Die Software braucht den Menschen bald nicht mehr.“

Versonnen kramt Douglas Rushkoff in einer Tüte, steckt sich ein rotes Gummibärchen in den Mund, schiebt es dann von der rechten Backentasche in die linke. Die vergnügte Geste passt gar nicht zu der vergeistigten, leicht verhärmten Benutzeroberfläche des Princeton-Absolventen. Im dritten Stock des alten Fabrikgebäudes in Chelsea, New York, in dem der 55-Jährige zum Interview empfängt, am Rande von Hubert Burdas Digitalkonferenz DLD, ist es zugig. Er schüttelt sich und schlägt die Hände zusammen.

Herr Rushkoff, der Titel Ihres neuen Buchs spielt auf die Busse an, mit denen Tech-Unternehmen Angestellte von San Francisco nach Mountain View kutschieren: „Throwing Rocks At The...

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