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02.08.2015

14:28 Uhr

Starregisseur Wim Wenders

„Und das endet dann auf dem iPad“

VonSimon Book, Susanne Schreiber

PremiumDer Regisseur und Fotograf Wim Wenders spricht im Handelsblatt-Interview über sein Manifest gegen die digitale Fotografie, über die Kraft entlegener Landstriche und die Bilder, die in seinem Kinderzimmer hingen.

Geschichte und Natur in einem Berliner Industriebau in Prenzlauer Berg. Quelle: Marc Steffen Unger für das Handelsblatt

Zwei Themen, die Wim Wenders besonders interessieren

Geschichte und Natur in einem Berliner Industriebau in Prenzlauer Berg.

Quelle: Marc Steffen Unger für das Handelsblatt

Wim Wenders sitzt in Berlin Prenzlauer Berg in der Bibliothek seines Firmensitzes. Hier stehen seine Foto-Bildbände dicht an dicht. Selbst am Ende eines langen Tages spricht er noch konzentriert und druckreif. Seine Worte wählt er so präzise wie die Schauplätze seiner Fotos. Denn der bekannte Filmregisseur ist auch ein renommierter Fotograf. Stets geht es um den genauen Blick auf Ablagerungen der Zeit und um das aufmerksame Wahrnehmen einer Situation.

Herr Wenders, es läuft gerade eine Ausstellung mit Ihren Bildern in Düsseldorf. Sie zeigen großformatige Bilder von skurrilen, entlegenen Orten. Das sind Aufnahmen, in denen selten Menschen abgebildet sind. Andererseits aber...

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