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10.06.2016

18:15 Uhr

Villa Grisebach

Gemischte Ergebnisse

VonChristian Herchenröder

PremiumBei den Auktionen in der Berliner Villa Grisebach gab es drei Millionenzuschläge und brillante Ergebnisse für Kunst des 19. Jahrhunderts. Insgesamt aber agierten die Sammler und Händler eher verhalten.

„Fräulein Heck (Im Boot auf dem Starnberger See)“ von Lovis Corinth: Das Ölbild von 1897 sicherte sich ein Privatsammler für 387 500 Euro (brutto). Quelle: Villa Grisebach

Zum dritten Mal unter dem Hammer

„Fräulein Heck (Im Boot auf dem Starnberger See)“ von Lovis Corinth: Das Ölbild von 1897 sicherte sich ein Privatsammler für 387 500 Euro (brutto). Quelle: Villa Grisebach

BerlinEs waren Tage voller Kontraste. In den sieben Frühjahrsauktionen der Villa Grisebach wurden insgesamt 18,8 Millionen Euro umgesetzt. Es gab drei Millionenzuschläge und distinguierte Telefongebote vor allem bei der Kunst des 19. Jahrhunderts und der Auktion ausgewählter Werke. Aber eine generelle Tendenz, sich an der unteren Schätzung zu orientieren, war nicht zu übersehen.

Angst vor dem drohenden Kulturgutschutzgesetz hat hier schon im Vorfeld viele Impulse bei Bietern und Einlieferern abgewürgt. Nach Aussage des geschäftsführenden Gesellschafters Bernd Schultz, der zum Ende dieses Jahres aus dem operativen Geschäft aussteigt, muss das Berliner Haus jetzt „überhöhte Risiken eingehen, um den Laden am...

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