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10.12.2016

12:00 Uhr

Villa Grisebach mit Rekordergebnis

An der Spitze für Spitzenkunst

VonChristian Herchenröder

PremiumIm Jubiläumsjahr setzt sich die Villa Grisebach an die Spitze der deutschen Auktionshäuser – mit 34 Millionen Euro Umsatz. In der Herbstauktion gingen Hochpreisstimmung und business as usual eine Mariage der Kontraste ein.

Das Ölbild von 1932 kostete 3,5 Millionen Euro. Villa Grisebach / VG Bild-Kunst

Lyonel Feininger „Gelbe Gasse“

Das Ölbild von 1932 kostete 3,5 Millionen Euro.

BerlinEs war wie in alten Zeiten. Anspruchsvolle Käufer scheuten sich nicht, Millionen einzusetzen und erst spät in Bietgefechte einzusteigen, um so noch stärkere Dominanz zu zeigen. Allein in der Versteigerung ausgewählter Werke am 1. Dezember in der Villa Grisebach wurden 21,6 Millionen Euro umgesetzt. Keine deutsche Auktion der letzten fünf Jahre hatte so viel hochkarätige Werke anzubieten, und das in einer knapp 100-minütigen Sitzung. Es war der reich instrumentierte Abgesang des Firmengründers Bernd Schultz, der sich nach 30 Jahren aus der Geschäftsführung des Berliner Hauses zurückzieht, aber mit 56 Prozent Mehrheitsgesellschafter der Villa Grisebach Auktionen bleibt und nach eigener...

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