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24.07.2015

16:12 Uhr

Wagner-Festspiele

Das System Bayreuth

VonRegine Müller

PremiumMit der Premiere von „Tristan und Isolde“ starten am Wochenende die 104. Bayreuther Festspiele – inszeniert von Richard Wagners Urenkelin Katharina. Ein Blick auf neue Turbulenzen und alte Skandale.

Katharina Wagner und Christian Thielemann, hier auf einem Foto von 2012. dpa

Premierenteam

Katharina Wagner und Christian Thielemann, hier auf einem Foto von 2012.

BayreuthSelten war die Spannung größer vor der Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele. Denn dieser „Tristan“ gilt als schicksalhaft für seine Regisseurin Katharina Wagner, die zugleich Hügel-Chefin ist, aber auch für den ganzen Betrieb und die Zukunft der Festspiele. Man könnte den Skandalrummel der letzten Monate auf der einen und die – freundlich ausgedrückt – spärliche Informationspolitik auf der anderen Seite natürlich nur für eine besonders raffinierte PR-Dramaturgie halten. Es gehört in Bayreuth dazu, dass vorab der Blätterwald rauscht von Gerüchten über Kräche, Rauswürfe und die endlosen Querelen der großen Wagner-Familie.

Regieskandale und Umbesetzungen gibt es überall in der Theaterwelt. Was...

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