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01.07.2016

11:19 Uhr

Hans-Werner Sinn analysiert Brexit-Folgen

„Deutschland ist der größte Verlierer“

VonHans-Werner Sinn

PremiumEin „Weiter so“ zerstört Europa, warnt der streitbare Topökonom. Nimmt die EU diesen Denkzettel nicht ernst, gefährdet sie das wichtigste politische und ökonomische Projekt der Nachkriegszeit. Was nun zu tun ist.

„Was aber soll das für eine Europäische Union sein, die nicht einmal ihre Grenzen kontrollieren kann?“ B. Haselbeck/Wirtschaftswoche

Hans-Werner Sinn, ehemaliger Ifo-Präsident

„Was aber soll das für eine Europäische Union sein, die nicht einmal ihre Grenzen kontrollieren kann?“

Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Geschwindigkeit Großbritannien in so manchen Hauptstädten Kontinentaleuropas abgeschrieben wird. Doch das Vereinigte Königreich bleibt auch nach einem Austritt eine große Wirtschaftsnation in Europa, mit der man sich arrangieren muss. Strafaktionen gegen das britische Volk, von denen manche nun träumen, werden sich nicht auszahlen. Das Land wird genug Probleme mit sich selbst haben. Politiker, die von „Rosinenpicken“ sprechen, wenn sie dem Land nun den Freihandel mit der EU verbieten wollen, beweisen nur ihr eigenes Unverständnis. Freihandel ist kein Nullsummenspiel. Wer ihn einschränkt, schadet sich selbst.

Die EU sollte sich nun lieber kritisch mit sich selbst...

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