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17.06.2016

06:25 Uhr

Kaum Industrie, hohe Schulden

Die sieben Schwächen der britischen Wirtschaft

VonCarsten Herz, Norbert Häring, Katharina Slodczyk

PremiumViele Brexit-Gegner warnen vor den schwerwiegenden Folgen für die heimische Wirtschaft. Dabei hat das Land schon jetzt etliche Probleme – darüber kann auch das passable Wachstum nicht hinwegtäuschen. Eine Bestandsaufnahme.

Auf der Insel gibt es kaum wettbewerbsfähige Industrie. dpa

Stahlwerk in Port Talbot/Wales

Auf der Insel gibt es kaum wettbewerbsfähige Industrie.

1. Angeschlagene Industrie: Nur ein Schatten der Vergangenheit

Es sollte ein unübersehbares Signal des Aufbruchs sein. „Unser Schicksal hängt von einigen wenigen Branchen in einer Ecke des Landes ab, während wir andere Branchen wie das herstellende Gewerbe den Bach runtergehen lassen“, sagte David Cameron im Jahr 2010 in seiner ersten Rede als britischer Regierungschef. Das Land sei schlafwandlerisch einem Weg gefolgt, der die britische Wirtschaft instabil, unfair und nicht nachhaltig gemacht habe. „Rebalancing“ hieß danach das Schlagwort, das die konservativ-liberale Regierung in der Downing Street kurz nach ihrem Beginn ausgab und unter dem der einseitige Fokus auf Bankgeschäfte und Dienstleistungen...

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