Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.06.2016

19:51 Uhr

US-Außenpolitik und der Brexit

Ein Warnsignal aus London

VonMoritz Koch

PremiumDie Europäische Integration war stets auch ein amerikanisches Projekt. Warum der EU-Austritt der Briten eine persönliche Niederlage für US-Präsident Obama und eine Warnung an das Establishment in Washington ist. Eine Analyse.

Der US-amerikanische Präsident Barack Obama (r.) besucht den britischen Premierminister David Cameron (r.) in London. Der EU-Austritt Großbritanniens belastet ihr Verhältnis. Imago

Britisch-amerikanische Beziehungen

Der US-amerikanische Präsident Barack Obama (r.) besucht den britischen Premierminister David Cameron (r.) in London. Der EU-Austritt Großbritanniens belastet ihr Verhältnis.

Es ist nicht so, dass die US-Regierung unvorbereitet gewesen wäre. Das Finanzministerium hatte einen Brexit-Stab einberufen, um das Referendum in Großbritannien im Blick zu behalten. Die Notenbank stand bereit, die Märkte notfalls zu beruhigen. Doch bis zuletzt gaben sich die Amerikaner zuversichtlich. Ja, die Umfragen deuteten auf einen Patt hin, war am Vortag des Votums zu hören, aber der Trend begünstige die EU-Befürworter, mit dem Mord an der britischen Parlamentarierin Jo Cox sei die Stimmung gekippt. Welch ein Irrtum. Auch in Washington verstellte das Wunschdenken des Establishments den Blick auf die Wirklichkeit.

Der Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×