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23.06.2016

13:19 Uhr

Warum die EU ein massives Problem hat

Die Bürger und das Gefühl der Machtlosigkeit

VonMichael Spence

PremiumEin Brexit wäre nur ein Teil eines viel größeren Dramas, sagt Michael Spence. Der Ökonomie-Nobelpreisträger sieht ein schwaches Europa, weil sich die Elite vom Rest der Gesellschaft entfernt. Ein Gastbeitrag.

Der Autor ist Ökonomie-Nobelpreisträger und lehrt an der New Yorker Universität. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com Bloomberg

Michael Spence

Der Autor ist Ökonomie-Nobelpreisträger und lehrt an der New Yorker Universität. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Wenn die Briten über den Ausstieg aus der Europäischen Union abstimmen, ist nur eins sicher: Das Ergebnis wird knapp ausfallen. Wie immer die Entscheidung ausfällt, es geht um tiefere Fragen als den Brexit. Es geht um die Wachstumsmuster in großen Teilen der entwickelten Welt bezüglich der Verteilung der Einkommen, des Wohlstands und der Vor- und Nachteile des erzwungenen Strukturwandels, die in den letzten zwanzig Jahren problematisch war. Wir wissen, dass die Globalisierung und manche Aspekte der Digitaltechnologie in allen Ländern zur Polarisierung von Arbeit und Einkommen sowie zum anhaltenden Druck auf die Mittelschicht beigetragen haben.

Die anhaltende Krise Europas hat...

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