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11.06.2017

16:38 Uhr

Theresa May

Premierministerin auf Abruf

VonKatharina Slodczyk

PremiumAm Anfang des Wahlkampfes erschien Theresa May unbesiegbar. Doch nun hat die britische Premierministerin die absolute Mehrheit ihrer Partei verspielt. Die Folge: Die Briten kommen um Neuwahlen nicht herum. Ein Kommentar.

Die britische Premierministerin hat die absolute Mehrheit der konservativen Partei verspielt. AP

Theresa May

Die britische Premierministerin hat die absolute Mehrheit der konservativen Partei verspielt.

LondonEr war ein blasser Premier, der allenfalls mit einer Sache bis heute heraussticht: Alec Douglas-Home führt die Liste der britischen Regierungschefs mit der kürzesten Amtszeit in der Nachkriegszeit an – gerade mal 362 Tage residierte er in 10 Downing Street. Theresa May könnte ihn von dieser Position verdrängen oder sich zumindest kurz hinter ihn einreihen. Nach dem selbst verschuldeten Wahldesaster ist sie eine Premierministerin auf Abruf.

Sie, die vor sieben Wochen zu Beginn des Wahlkampfs unbesiegbar erschien, hat die absolute Mehrheit der konservativen Partei verspielt. Sie, die sich durch einen erneuten Urnengang ein stärkeres Mandat für die Brexit-Verhandlungen holen...

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