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12.03.2017

12:49 Uhr

15 Staaten betroffen

Bundesregierung will EU-Ausländern Kindergeld kürzen

VonMartin Greive

PremiumErstmals liegt eine komplette Liste vor, welchen in Deutschland arbeitenden EU-Bürgern die Bundesregierung das Kindergeld kürzen will, wenn ihre Kinder nicht hier leben. Betroffen sind insgesamt Menschen aus 15 Staaten.

Die Kürzungen beim Kindergeld sollen Sozialmissbrauch vorbeugen und sicherstellen, dass EU-Ausländer beim Kindergeld nicht gegenüber in Deutschland lebenden Eltern bevorteilt werden. dpa

Kind auf dem Spielplatz

Die Kürzungen beim Kindergeld sollen Sozialmissbrauch vorbeugen und sicherstellen, dass EU-Ausländer beim Kindergeld nicht gegenüber in Deutschland lebenden Eltern bevorteilt werden.

Kindergeld für Ausländer aus der EU ist schon lange ein Streitthema in Deutschland. Bei vielen stößt auf Unverständnis, dass die Bundesrepublik osteuropäischen Kindern, deren Eltern in Deutschland arbeiten, das gleiche Kindergeld zahlt wie denjenigen, die auch hierzulande leben. Nach langen Diskussionen will die Bundesregierung nun durchgreifen. Sie hat die EU-Kommission aufgefordert, rechtliche Hürden aus dem Weg zu räumen und einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der das Kindergeld für EU-Ausländer kürzen soll. Doch Brüssel sträubt sich.

Die Bundesregierung treibt ihre Planungen dennoch weiter voran. Erstmals liegt jetzt eine komplette Liste vor, welchen EU-Staaten das Kindergeld wie stark gekürzt werden soll. Ingesamt sind 15...

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