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25.01.2017

16:41 Uhr

Abgang von SPD-Chef Gabriel

Wirtschaft ohne Stimme

VonThomas Sigmund

PremiumDas Bundeswirtschaftsministerium wechselt inzwischen schneller die Chefs als ein Start-up-Unternehmen. Mit dem Abgang von Gabriel fehlt der Wirtschaft nun ein Ansprechpartner. Eine Analyse.

Bei den Genossen droht beim Thema Wirtschaft ein komplettes Vakuum. dpa

SPD-Wand

Bei den Genossen droht beim Thema Wirtschaft ein komplettes Vakuum.

Das Bundeswirtschaftsministerium ist mit dem Weggang von Sigmar Gabriel mit einem Handstreich abgewertet worden. Nicht zum ersten Mal wechselt ein Wirtschaftsminister vor Ablauf der Legislaturperiode. Man muss schon bis zum parteilosen Werner Müller ins Jahr 2002 zurückgehen, um einen ersten Handlungsreisenden des Landes zu finden, der vier Jahre durchgehalten hat. Was waren das noch für Zeiten, als für Männer wie Otto Graf Lambsdorff ein Lebenstraum in Erfüllung ging, die wirtschaftlichen Geschicke des Landes leiten zu dürfen. In den späten sechziger Jahren waren Franz Josef Strauß und Karl Schiller ein kongeniales Duo. Der bayerische Brachialpolitiker und der feinsinnige Wirtschaftsprofessor sorgten für...

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