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09.05.2017

14:47 Uhr

AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel

Zurück zur Anti-Euro-Partei

VonNorbert Häring

PremiumDie Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, will zurück zu den Anfängen. Sie will dafür sorgen, dass die Protestpartei wieder mehr mit Kritik an der Gemeinschaftswährung in Verbindung gebracht wird. Um markige Worte ist sie nicht verlegen.

Geschmeidiges Arrangement mit dem deutschnationalen Flügel. picture alliance / Rolf Vennenbe

Alice Weidel

Geschmeidiges Arrangement mit dem deutschnationalen Flügel.

FrankfurtWegen der Euro-Krisenpolitik sei sie in die AfD eingetreten, betont Alice Weidel, die frischgewählte Spitzenkandidatin. Die AfD habe als einzige Partei „klar und offen“ thematisiert, dass in der Euro-Rettungspolitik Recht gebrochen und deutsche Interessen verletzt würden. Heute scheint dieses Thema für die AfD hinter Flüchtlingspolitik und Islamkritik weit in den Hintergrund getreten zu sein.
Glaubt man Weidel, ist das nur in der Außenwahrnehmung so, weil die anderen Themen für die Medien aufregender seien. Ein Blick in die rund 75 Pressemitteilungen der Bundes-AfD der letzten zwei Monate fördert allerdings etwa fünfmal so viele Statements zu Islam und Migration zutage wie...

Kommentare (1)

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Herr Manfred Schimmler

09.05.2017, 12:35 Uhr

Ich stimme Frau Weidel in Ihren drei Hauptgesichtspunkten zu. Ebenso ging es mir damals mit Lucke. Da aber die AfD faktisch heute von Leuten wie Höcke dominiert oder zumindest massiv beeinflusst wird, bleibt diese Stimme der Vernunft leider für mich unwählbar.

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