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16.11.2015

07:45 Uhr

Alfred Tacke zur Ministererlaubnis

„Die Politik muss intervenieren können“

VonDana Heide

PremiumDer frühere Wirtschaftsstaatssekretär über den Fall Edeka/Tengelmann, Parallelen zur Übernahme von Ruhrgas durch Eon und der Kritik am eigentlichen Verfahren der Ministererlaubnis.

„Die Ministererlaubnis ist für die Unternehmen noch eine Chance, ihr Anliegen durchzusetzen, wenn das Bundeskartellamt Nein gesagt hat. Das finde ich wichtig.“ ap

Alfred Tacke

„Die Ministererlaubnis ist für die Unternehmen noch eine Chance, ihr Anliegen durchzusetzen, wenn das Bundeskartellamt Nein gesagt hat. Das finde ich wichtig.“

Der ehemalige Wirtschaftsstaatssekretär Alfred Tacke, 64, ist heute Aufsichtsrat bei Air Berlin. Das Instrument der Ministererlaubnis hält er für richtig, auch wenn es Tücken hat.

Herr Tacke, es gibt immer wieder Gerüchte, dass sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in dem Verfahren zur Ministererlaubnis bereits entschieden hat.
Das kann ich mir nicht vorstellen, so würde man mit den betroffenen Unternehmen nicht umgehen. Sie müssen solche Verfahren ergebnisoffen führen. So haben wir es bei dem Ministererlaubnis-Verfahren zu Eon und Ruhrgas auch gemacht. Man muss als Entscheider auch das Gefühl haben, dass man mit den beteiligten Unternehmen fair umgegangen ist. Sonst kann man...

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