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13.04.2016

14:27 Uhr

Altersarmut

Kein Problem der breiten Masse

VonFrank Specht

PremiumCSU-Chef Horst Seehofer mahnt, auch der WDR hat bedrohliche Zahlen ausgerechnet: Demnach erhält ab 2030 jeder zweite Rentner nur noch höchstens 840 Euro Rente – und rutscht damit in die Altersarmut.

Aktuell ist Altersarmut eher ein Randphänomen, zumindest laut dem Bundesarbeitsministerium. Ab 2030 könnte das jedoch anders aussehen. dpa

Altersarmut

Aktuell ist Altersarmut eher ein Randphänomen, zumindest laut dem Bundesarbeitsministerium. Ab 2030 könnte das jedoch anders aussehen.

Im Bundesarbeitsministerium und bei der Deutschen Rentenversicherung will man von diesen Horrorszenarien nichts wissen. Es reiche nicht, allein die Ansprüche aus der gesetzlichen Rente heranzuziehen, heißt es aus dem Ressort von Andrea Nahles (SPD). Berücksichtigt werden müssten daneben auch Leistungen aus betrieblicher oder privater Vorsorge, Immobilien oder anderes Vermögen – auch des Lebenspartners. „Einkommen im Alter ist ein Resultat des bis dahin gelebten Lebens“, heißt es im Ministerium.

Aktuell sei Altersarmut eher ein Randphänomen. Nur 3,1 Prozent der Bürger über 65 Jahre beziehen Leistungen der Grundsicherung. Rund ein Viertel davon hat gar keinen Anspruch auf gesetzliche Rente, von den übrigen...

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