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09.10.2015

11:40 Uhr

Analyse von Merkels Kanzlerschaft

Voll ins Risiko

VonTorsten Riecke

PremiumAngela Merkel ist in ihrer Kanzlerschaft angekommen. Sie zeigt Entschlusskraft und eine klare Haltung – erstaunlich für die sonst eher zaudernde Politikerin. Dabei wurzelt ihr Handeln in nüchternen Einsichten.

Vom Friedensnobelpreis will sie nichts wissen. dpa

Kanzlerin Merkel beim TV-Interview mit Anne Will

Vom Friedensnobelpreis will sie nichts wissen.

BerlinMan reibt sich verwundert die Augen. Selbst kritische Linksintellektuelle wie der Philosoph Jürgen Habermas tun das. Angela Merkel hat mit ihrer offensiven Flüchtlingspolitik alle überrascht. „Ich bin seit vielen Jahren nicht mehr so einverstanden mit unserer Regierung wie seit Ende August“, sagte Habermas kürzlich im Handelsblatt-Interview, nachdem ihn die vermeintliche Führungsschwäche der Kanzlerin jahrelang fast zur Verzweiflung gebracht hatte.

Seit Merkel jedoch ihre Arme für die Verfolgten und Gedemütigten aus den Kriegswirren des Mittleren Ostens geöffnet hat, verneigt sich die Welt vor der deutschen Kanzlerin (wenn auch nicht mehr uneingeschränkt ihr heimisches Wahlvolk). Diese Verneigung könnte ihr heute womöglich...

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