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20.11.2015

18:38 Uhr

Antiterror-Truppe Bundeswehr

Die zwei Gesichter des Wolfgang Schäuble

VonThomas Tuma

PremiumDie Idee, die Bundeswehr als Antiterror-Truppe im Inneren einzusetzen, wie es Wolfgang Schäuble vorschlägt, ist absurd und gefährlich. Sie offenbart den Wunsch nach einer Kontrolle, die es nicht geben kann. Eine Analyse.

Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde, mal besonnen, mal krawallig. Reuters

Wolfgang Schäuble im Bundestag

Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde, mal besonnen, mal krawallig.

Wolfgang Schäuble will mal wieder ein Tabu brechen – und bringt als Antwort auf islamistischen Terror einen innerdeutschen Einsatz der Bundeswehr ins Debattenspiel. Der Vorschlag ist zwar absurd, wie wir noch sehen werden, im Fall des 73-Jährigen aber durchaus von einer gewissen Konsequenz und Kontinuität befeuert.

Schon als Bundesinnenminister wurde Schäuble – zuletzt zwischen den Jahren 2005 und 2009 – einschlägig verhaltensauffällig. Immer wieder wurde ihm in jener Zeit vorgeworfen, die Grenzen zwischen Friedens- und Kriegsrecht verwischen zu wollen und den Rechts- in einen Überwachungsstaat zu verwandeln. Die Attacken gegen seine Politik kamen nicht nur von obligatorischen Linken, sondern auch

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