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09.04.2015

14:22 Uhr

Asylsuchende

Die stille Reserve für die Wirtschaft

VonFrank Specht, Barbara Gillmann

PremiumViele Asylsuchende wären als Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft durchaus qualifiziert. Doch der Arbeitsmarkt ist ihnen versperrt. Das könnte langfristig noch dramatischere Auswirkungen haben als befürchtet.

Die Länder fordern Hilfe. dpa

Flüchtling in Bayern

Die Länder fordern Hilfe.

BerlinFlüchtling ist kein Beruf – der Slogan prangt auf vielen Plakaten in Berlins City. Der Senat und die Handwerkskammer werben damit für das Projekt „Arrivo“. In Workshops können junge Flüchtlinge verschiedene Berufe ausprobieren, im Idealfall finden sie später einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Rund 50 Betriebe auf der Suche nach Berufsnachwuchs beteiligen sich an der Initiative.

Diese gelebte Willkommenskultur setzt einen klaren Kontrapunkt zum Brandanschlag auf die fast bezugsfertige Asylbewerberunterkunft im sachsen-anhaltinischen Tröglitz. Denn angesichts der alternden Bevölkerung und des drohenden Fachkräftemangels kann es sich Deutschland gar nicht leisten, auf das Potenzial von Flüchtlingen zu verzichten.

Gerade viele jugendliche Asylsuchende...

Kommentare (1)

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Herr Matthias Moser

09.04.2015, 15:27 Uhr

Die Lösung liegt auf der Hand: 1. Eine vernünftige Einwanderungspolitik für alle, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen, 2. Asylanträge schnell entscheiden, 3. Deutschkurse und Arbeitserlaubnis, damit auch schneller anerkannte Asylsuchende arbeiten dürfen und 4. konsequente Abschiebung derer, die nicht anerkannt sind bzw. keine Einwanderungserlaubnis haben

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