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22.05.2016

18:49 Uhr

Atom-Nachhaftung

Die Regierung fährt mit Vollgas in die Zeitfalle

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Regierung tut sich schwer mit der Atom-Nachhaftung und läuft damit in eine gefährliche Zeitfalle. Die Opposition warnt vor Milliardenrisiken für den Steuerzahler.

Die Regierung bleibt bei der Regelung der Atom-Nachhaftung untätig. Das könnte teuer werden. dpa

Atomenergie

Die Regierung bleibt bei der Regelung der Atom-Nachhaftung untätig. Das könnte teuer werden.

BerlinDer Termin ist seit Monaten bekannt: Am 8. Juni lädt Eon seine Aktionäre zur Hauptversammlung in die Essener Grugahalle. Alles spricht dafür, dass die Anteilseigner der vor anderthalb Jahren angekündigten Aufspaltung des Unternehmens zustimmen.

Bis zu diesem Termin hätte eigentlich auch die Nachhaftung der Kernkraftwerksbetreiber für die atomaren Altlasten neu geregelt sein sollen. Doch die Bundesregierung bleibt untätig und läuft damit in eine gefährliche Zeitfalle. Die Opposition warnt vor Milliardenrisiken für den Steuerzahler.

Der neue Eon-Konzern widmet sich den Zukunftsthemen der Energiewirtschaft und übernimmt zusätzlich – gewissermaßen als Altlast – die Kernkraftwerkssparte. Die abgespaltene Uniper SE fokussiert sich auf...

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