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27.04.2016

14:45 Uhr

Atomausstieg

Gut gemacht

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Atomkommission hat eine tragfähige Lösung für den Kernkraftausstieg gefunden. Die Chancen stehen gut, dass der Vorschlag umgesetzt wird. Warum die Atomkraftwerksbetreiber auf Klagen verzichten sollten. Ein Kommentar.

Die Atomkommission hat einen Kompromiss für den Atomausstieg gefunden. dpa

Kernkraftwerk Grohnde

Die Atomkommission hat einen Kompromiss für den Atomausstieg gefunden.

Zu einem guten Kompromiss gehört, dass am Ende alle Beteiligten erhobenen Hauptes den Verhandlungsraum verlassen können. Die Atomkommission hat einen solchen Kompromiss gefunden. Im Kern sieht das Ergebnis so aus: Die Atomkraftwerksbetreiber zahlen auf ihre Rückstellungen von insgesamt rund 39 Milliarden Euro einen Risikoaufschlag von sechs Milliarden für Kostenrisiken, die derzeit nicht kalkulierbar sind. Im Gegenzug sind sie das leidige Thema los.

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende vergangenen Jahres die 19-köpfige Kommission unter Leitung von Jürgen Trittin (Grüne), Ole von Beust (CDU) und Matthias Platzeck (SPD) einberief, wirkte das so, als wolle sie ein Thema wegdrücken. Doch nun stellt sich...

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