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24.02.2017

06:16 Uhr

Aufarbeitung des Abgasskandals

Dicke Luft für Dobrindt

VonTill Hoppe, Daniel Delhaes

PremiumVerkehrsminister Dobrindt schafft es nicht, wirksame Konsequenzen aus dem Dieselskandal zu ziehen. In Brüssel tut er alles, um schärfere Regeln auszubremsen. Nun steht ihm auch noch eine Debatte über Fahrverbote ins Haus.

In Baden-Württemberg gibt es zu oft Feinstaubalarm. imago/Arnulf Hettrich

Straße in Stuttgart

In Baden-Württemberg gibt es zu oft Feinstaubalarm.

Berlin/BrüsselEin ehemaliger Partei-Generalsekretär weiß genau, wann er Themen platzieren muss, um die Stimmung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Vergangene Woche, als Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sich den kritischen Fragen im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum VW-Dieselskandal stellen musste, ließ er seine Pressestelle kurz zuvor verbreiten: „Mehr als 500.000 Diesel-Fahrzeuge werden umweltfreundlich umgerüstet.“ Seine Behörde, das in dem Skandal massiv in der Kritik stehende Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), habe grünes Licht für die „freiwilligen Serviceaktionen“ gegeben, die der einstige CSU-General Dobrindt den Autobauern empfohlen hatte. Nach Porsche arbeiten nun also auch Mercedes, Opel und Volkswagen bei der Abgasreinigung nach. Bei seiner...

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