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15.10.2015

20:00 Uhr

Auftrag an die EU

TTIP braucht Transparenz

PremiumReiner Hoffmann sieht die Kritiker des Handelsabkommens mit den USA im Aufwind. Damit TTIP nicht scheitert, sind klare Regeln für einen menschengerechten Handel notwendig, mahnt der DGB-Vorsitzende. Ein Gastkommentar.

Viele Bürger wehren sich vehement gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. dpa

TTIP steht in der Kritik

Viele Bürger wehren sich vehement gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA.

TTIP bewegt die Menschen. Die öffentliche Debatte um die Bedeutung von Freihandelsabkommen hat mit der Kundgebung am 10. Oktober 2015 in Berlin einen neuen Höhepunkt erreicht – mit 250.000 Teilnehmern. Damit ist klar: Handelsabkommen haben nicht lediglich eine ökonomische Bedeutung, sondern auch eine immense gesellschaftspolitische Dimension. Das Spektrum der Kritiker ist zwar sehr heterogen, aber die Mehrheit hat ein gemeinsames Ziel: einen gerechten Welthandel. Nach der beeindruckenden Kundgebung kommt es jetzt darauf an, die Alternativen und Maßnahmen dafür voranzutreiben. Die Chancen stehen gut.

Denjenigen, die sich kommenden Montag zur nächsten Verhandlungsrunde in Miami treffen, sollte klar sein: Demonstrationen, die leidenschaftlichen öffentlichen...

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