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25.05.2017

09:29 Uhr

Automatisierung und Digitalisierung

Dein Freund, der Roboter

VonNorbert Häring

PremiumMassenarbeitslosigkeit durch Maschinen? Ökonomen können die Sorgen verstehen, sind aber optimistisch: Der technische Fortschritt hilft bei der Bewältigung vieler Probleme – auch bei der Alterung der Bevölkerung.

Geht uns die Arbeit aus? dapd

Montageband bei Audi

Geht uns die Arbeit aus?

Wir stehen materiell viel besser da als unsere Eltern und Großeltern und müssen dafür deutlich weniger arbeiten. Möglich ist das, weil wir pro Arbeitskraft und Arbeitsstunde immer mehr produzieren. Das nennen die Volkswirte Produktivitätsfortschritt. Die Entwicklung beruht vor allem darauf, dass wir immer mehr und immer bessere Maschinen einsetzen. Der berühmte Ökonom John Maynard Keynes hatte deshalb im Jahr 1930 vorausgesagt, dass wir 2030 nur noch 15 Stunden die Woche arbeiten müssten und trotzdem materiell sehr gut leben würden.

Betrachtet man die gegenwärtige Diskussion um die Folgen von Industrie 4.0, wie die Automatisierung und Digitalisierung der Produktion gern genannt wird,...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

25.05.2017, 17:46 Uhr

Sehr geehrter Herr Häring,

schon zu meiner Schulzeit war "Rationalisierung - Fluch oder Segen?" ein beliebtes Aufsatzthema. Und seit 100 Jahren gab es zu fast zu jedem Zeitpunkt Ängste, die Rationalisierung könnte massenhaft Arbeitsplätze hinwegraffen. Diese Ängste nenne ich Vision.

Entgegentreten kann man ihr nur durch Präsentation von Fakten, ökonomischen Gesetzen und wissenschaftlichen Untersuchungen. Genau dies haben Sie in den Mittelpunkt Ihres Artikels gerückt. Er ist das Beste, was ich seit langer Zeit zu dem Thema gelesen habe. Herzlichen Dank.

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