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08.02.2017

06:27 Uhr

BAMF-Chefin Jutta Cordt

„Uns geht die Arbeit nicht aus“

VonFrank Specht

PremiumJutta Cordt hat die Leitung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge von Frank-Jürgen Weise übernommen. Im Interview spricht sie über den Stau bei Asylanträgen, Integration und die Rückkehr abgelehnter Bewerber.

Zu viele Schnittstellen. Alex Kraus für Handelsblatt

Behördenleiterin Cordt

Zu viele Schnittstellen.

Eine alte Nazi-Kaserne in Sichtweite des früheren Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg. Jeder Quadratmeter wird genutzt, um den Berg von Asylanträgen abzutragen. Selbst im großen Konferenzsaal, wo ein Hakenkreuz im Marmorfußboden noch an die Geschichte des Gebäudes erinnert, sitzen dicht gedrängt die Sachbearbeiter. Ein paar Flure weiter residiert die neue Chefin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in einem Büro, dass an Kargheit und Nüchternheit nicht zu überbieten ist. „Noch“, sagt Jutta Cordt. Sie habe sich zunächst auf die wichtigen Dinge konzentriert. Bilder an den Wänden gehören auf jeden Fall nicht dazu.

Frau Cordt, Sie haben das BAMF von Frank-Jürgen Weise...

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