Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.02.2016

11:57 Uhr

Bankgewerkschaften

Ende der Eiszeit zwischen Verdi und DBV

VonYasmin Osman

PremiumSeit 2008 sind sie tief zerstritten. Doch jetzt weichen die verhärteten Fronten zwischen Verdi und der DBV auf. Strategisch wäre ein Schulterschluss für beide Seiten wichtig. Wie die Bankgewerkschaften sich wieder annähern.

Bei der Neuordnung der Tarifwerke für die Servicetöchter der Deutschen Bank kooperierten Verdi und DBV bereits erfolgreich. dpa

Verdi-Fahnen vor der Deutschen Bank

Bei der Neuordnung der Tarifwerke für die Servicetöchter der Deutschen Bank kooperierten Verdi und DBV bereits erfolgreich.

FrankfurtDas Credo der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi lautet: Gemeinsam sind wir stark. Für das Verhältnis zu kleineren Konkurrenzgewerkschaften wie der DBV oder der DHV galt das bis vor kurzem aber nicht: Bei Tarifgesprächen für Bankangestellte verhandelte Verdi separat.

Man kann sagen, dass der jüngste Tarifabschluss des privaten Bankgewerbes von 2014 per Pendel-Diplomatie entstanden ist: Verdi einerseits und DBV und DHV andererseits saßen in getrennten Räumen, die Arbeitgeber gingen hin und her, bis es zum Abschluss kam.

Nun scheinen sich die verhärteten Fronten aber aufzuweichen, zumindest zwischen Verdi und DBV. „Wir führen Gespräche darüber, ob wir bei den Genossenschaftsbanken gemeinsam Tarifverhandlungen angehen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×