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25.07.2016

20:00 Uhr

Bayerns Innenminister Herrmann

Krisenmanager unter Schock

VonFrank Specht, Axel Höpner

PremiumBayerns Innenminister Herrmann gilt in der CSU als behäbig, mitunter wird er mit Balu, dem Bären, verglichen. Doch in Bedrohungslagen zeigt er seine Qualitäten – und meldet sich zurück im Rennen um die Seehofer-Nachfolge.

„Es ist schlimm, dass jemand, der in unserem Land Schutz sucht, eine solche Tat begeht.“ dpa

Minister Herrmann

„Es ist schlimm, dass jemand, der in unserem Land Schutz sucht, eine solche Tat begeht.“

München, BerlinBlass und mit ernstem Blick tritt Joachim Herrmann am frühen Montagmorgen vor die Presse. Langsam liest Bayerns Innenminister vor, was man bis dahin von der Bombenexplosion in Ansbach in der Nacht zuvor weiß. „Die Art der Explosion, der Rucksack mit Metallteilen bestückt, die geeignet gewesen wären, eine Vielzahl von Menschen noch mehr zu verletzen oder zu töten“ – all das nähre den Verdacht, dass es sich um einen islamistischen Anschlag handelt, sagt ein sichtlich geschockte Innenminister.

In der CSU wird der 59-Jährige von vielen geschätzt. Doch wegen seiner etwas tapsigen, behäbigen Art nannten ihn manche in der Partei...

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