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21.03.2016

16:39 Uhr

Beiträge zur Krankenversicherung

Die Mär von den Arbeitgeberanteilen

VonBert Rürup

PremiumWährend die Beiträge der Arbeitnehmer zur Krankenversicherung steigen, bleiben die der Arbeitgeber konstant. Viele finden das ungerecht. Dabei spielt es letztlich keine Rolle. wer welchen Teil zahlt. Eine Analyse.

Beim Zusatzbeitrag werden Unterschiede zwischen den Krankenkassen größer. dpa

Ärztin und Patient in einem Hospital

Beim Zusatzbeitrag werden Unterschiede zwischen den Krankenkassen größer.

Gesetzlich Krankenversicherte mussten zum Jahresstart teils kräftige Beitragserhöhungen hinnehmen. Am ärgsten trieben es DAK und Viactiv, die von ihren Kunden nun Zusatzbeiträge in Höhe von 1,5 und 1,7 Prozent verlangen. Im Mittel sind derzeit die Beitragsanteile der Versicherten 1,1 Prozentpunkte höher als die der Arbeitgeber. Bis 2020 werden Beschäftigte und Rentner wohl über neun Prozent zahlen müssen, während der Arbeitgeberteil bei 7,3 Prozent eingefroren bleibt.

Daher pochen Sozialverbände, Grüne und Linkspartei darauf, die Arbeitgeber wieder stärker zur Kasse zu bitten. Auf einer Tagung in Mainz stellte sich im Februar auch das SPD-Präsidium hinter eine Initiative von Rheinland-Pfalz, nach der Arbeitgeber...

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