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08.05.2017

17:08 Uhr

Berechnungen von Ökonomen

So teuer sind die Wahlversprechen von Martin Schulz

VonHeike Anger, Martin Greive

PremiumNach der Wahlschlappe in Schleswig-Holstein nimmt der Druck auf SPD-Kanzlerkandidat Schulz zu. Neben sozialer Gerechtigkeit will er auch in der Wirtschaftspolitik überzeugen. Doch die SPD-Versprechen kosten Milliarden.

Kanzlerkandidat Martin Schulz will das Arbeitslosengeld Q einführen und Milliarden in die Infrastruktur investieren. AFP; Files; Francois Guillot

SPD

Kanzlerkandidat Martin Schulz will das Arbeitslosengeld Q einführen und Milliarden in die Infrastruktur investieren.

BerlinMartin Schulz hat schnell dazugelernt. Nach der Wahlschlappe der SPD in Schleswig-Holstein schlägt der Kanzlerkandidat in seiner ersten wirtschaftspolitischen Grundsatzrede vor Hunderten von Managern neue Töne an. Schulz will Digitalisierung zur Chefsache machen, verspricht eine Entlastung für mittlere und kleine Einkommen und will Investitionen Vorfahrt einräumen. Nur eine Einschränkung macht er: „Unerfüllbare Sozialversprechen und unerfüllbare Steuersenkungsversprechen: Beides wird es mit mir nicht geben“, betonte er.

Doch die Pläne im Willy-Brandt-Haus sehen anders aus. Die bisher bekannten Wahlversprechen der SPD würden die Staatskasse mit bis zu 30 Milliarden Euro belasten. Allein die Senkung der Stromsteuer, kostenlose Kindertagesstätten, die Rückkehr...

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