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07.04.2015

17:40 Uhr

Betriebsrenten

Arbeitgeber sollen die Lücke stopfen

VonPeter Thelen

PremiumDas Geld aus dem Rententopf wird für die kommenden Generationen knapp. Gewerkschaften fordern daher mehr Engagement von der Wirtschaft. Die IG Metall will mit einem eigenen Vorstoß Betriebsrenten stärker verbreiten.

Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen sieht es bei der betrieblichen Altersvorsorge düster aus. dpa

Angestellte im öffentlichen Dienst im Warnstreik

Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen sieht es bei der betrieblichen Altersvorsorge düster aus.

BerlinSeit Jahren stagniert die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung. Vierzig Prozent der Beschäftigten müssen immer noch ohne sie auskommen. Dabei wird die sogenannte zweite Säule zur Lebensstandardsicherung im Alter immer wichtiger. Denn das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt. Zudem kommt die private Vorsorge etwa über Riesterverträge nicht richtig voran. Für ausreichende Renditen sind die Zinsen viel zu niedrig.

Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen sieht es bei der betrieblichen Altersvorsorge düster aus: Von den 3,3 Millionen Firmen mit höchstens neun Beschäftigten bieten 70 Prozent keine entsprechenden Möglichkeiten an, bei den 260.000 Firmen mit 10 bis 49 Beschäftigten sind es...

Kommentare (1)

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Frau Theresa Martin

08.04.2015, 09:24 Uhr

Wie soll das denn funktionieren ?
Solange der mafiöse Gesetzgeber den privaten Altersvorsorgern, die eine Alterssicherung über den Betrieb abschließen den doppelten Krankenversicherungssatz (KV-Satz) abverlangt, solange wird kein Mitarbeiter der einigermaßen bei gesundem Menschen-Verstand ist eine solche Altersversorgung abschließen.
Das ist nämlich ein Minus-Geschäft ! Hinterrücks und heimtückisch hat die damalige Regierung allen voran die "Ulla Schmidt" das "Gesundheitsmoderniesierungsgesetz" eingeführt, wonach sogar Alt.Verträge von dieser Regelung betroffen sind. Lapidar heißt es: " Ein Vertauensschutz ist nicht vorgesehen". Eben eine Bananenrepublik !

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